Prof. Dr. Johannes Gröger

Persönliches

Als jüngstes von fünf Kindern wurde ich am 11. Mai 1955 in Forst/Lausitz geboren. Mein Vater als gelernter Bäcker und meine Mutter, gelernte Schneiderin, betrieben ein kleines Lokal mit Eisdiele sowie eine kleine Waffel- und Oblatenbäckerei. Nach dem Besuch der polytechnischen Oberschule in Forst von 1961 bis 1971 absolvierte ich eine Lehre als Schlosser, die ich erfolgreich beendete.

Mit 19 Jahren flüchtete ich aus der (damaligen) DDR nach Westdeutschland, wo ich zunächst zwei Jahre in West-Berlin wohnte und als politischer Flüchtling anerkannt wurde. 1976 zog ich nach Freiburg, wo ich seither lebe. Mit der Künstlerin Moschanthi Gröger war ich von 1977 bis zu ihrem Tod 1995 verheiratet. Aus meiner zweiten Ehe (1998 bis 2019) stammen meine beiden Kinder Friedrich (20) und Charlotte (16).

Berufliches

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwig Universität in Freiburg von 1976 bis 1981, absolvierte ich nach dem 1. Staatsexamen – ebenfalls in Freiburg – meinen Referendardienst. Unmittelbar nach erfolgreichem Bestehen meines 2. Staatsexamens habe ich mich in Freiburg als Rechtsanwalt niedergelassen. Heute bin ich Inhaber einer größeren, zivil- und wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei mit insgesamt 14 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, im Herzen von Freiburg. 

2002 promovierte ich an der Albert-Ludwig Universität Freiburg mit magna cum laude. In meiner anwaltlichen Tätigkeit habe ich mich auf die Bereiche Erbrecht, Vermögens- und Unternehmensnachfolge spezialisiert. Seit 2011 bin ich Fachanwalt für Erbrecht. 

In Anerkennung meiner wissenschaftlichen Leistungen und jahrelangen Lehrtätigkeit wurde ich 2017 zum Honorarprofessor an der Hochschule Macromedia berufen.

Politisches

Seit 2004 bin ich Mitglied der Freien Wähler Freiburg. Bis zur Kommunalwahl 2009 war ich hier auch Kreisverbandsvorsitzender. Nachdem ich im Mai 2009 erstmals in den Gemeinderat der Stadt Freiburg gewählt wurde, gab ich dieses Amt auf und übernahm stattdessen den Fraktionsvorsitz, welchen ich seitdem ununterbrochen innehabe.

Neben den zahlreichen Sitzen in den verschiedensten Ausschüssen und Gremien der Stadt und ihrer Gesellschaften, widme ich mich vor allem den Themen kommunale Finanzen, Förderung des Einzelhandels, der Gastronomie sowie des Mittelstandes. Weitere Schwerpunkte meiner kommunalpolitischen Tätigkeit bilden die Bereiche Kunst und Kultur, Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr.

Sonstiges

Handwerken, Sport, Kochen und das Musizieren sind mir schon immer eine Herzensangelegenheit. Allerdings fehlt mir gegenwärtig die Zeit meine (bescheidenen) Fähigkeiten im Klavierspiele auszubauen. Mit meinen „Tenniskünsten“ sieht es nicht sehr viel besser aus. So bleibt meine Leidenschaft zum Kochen, der ich sehr gerne nachkomme. Und alles, was rund um das Wohnen an handwerklichen Arbeiten anfällt, erledige ich natürlich mit großer Freude selbst.

Mit meiner ersten Frau gründete ich 1986 in Freiburg eine zunächst private Bildungseinrichtung in Freiburg. Diese Schule entwickelte ich stetig weiter, sodass es im Jahre 2011 gelang, die staatliche Anerkennung als Hochschule zu erhalten. Bis zum Jahr 2015 leitete ich als Geschäftsführer diese Hochschule, die in den überregionalen Hochschulverbund (Macromedia Hochschulen) fusionierte, und allein in Freiburg weit über 300 Studierenden ein hochwertiges Studium ermöglicht.

Bis heute bin ich sowohl Mitglied des Beirates dieser Hochschule, als auch Mitglied des Universitätsbeirates der Albert-Ludwig Universität Freiburg. 

Meine Motivation

Bereits als Kind wurde mir sehr schnell bewusst, dass die eigene Zukunft nur gestaltet werden kann, wenn man nicht zuwartet, sondern aktiv und vor allem mit Ausdauer dafür eintritt, dass sich etwas zum Positiven verändert. Das Zitat von Dante Aligihieri „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt“, wurde mein Lebensmotto, welches mich immer wieder aufs Neue motiviert und antreibt.

Dies gilt umso mehr, wenn man sich entschließt, sich für ein politisches Mandat zu bewerben, und dieses auch kraftvoll ausfüllen zu wollen. Während meiner inzwischen mehr als 16-jährigen aktiven kommunalpolitischen Tätigkeit in Freiburg, mehr als 11 Jahre hiervon im Freiburger Gemeinderat, musste ich feststellen, dass ein enormer Einsatz und Ausdauer, aber auch die Bereitschaft sich der sachlichen Auseinandersetzung zu stellen, erforderlich ist, um starre Verkrustungen zu durchbrechen, bzw. gegen die „Übermacht der Verwaltung“ etwas erreichen zu können.

Diese Erfahrungen auf kommunaler Ebene, die sich spiegelbildlich natürlich auch auf die Landesebene übertragen lassen, motivieren mich, für den Landtag des Landes Baden-Württemberg zu kandidieren. Auch hier ist es mein Bestreben – losgelöst von „althergebrachten Ritualen und Absprachen“ – neue Ideen und frischen Wind in die politische Arbeit zu bringen. Zum Wohle des Landes Baden-Württemberg. Vor allem aber zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, die in diesem wunderbaren Land leben. Baden-Württemberg kann mehr.